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Die Sternsinger - Aktion Dreikönigssingen

Jedes Jahr werden die Sternsinger als Heilige Drei Könige von den katholischen Pfarreien ausgesandt um Geldspenden zu sammeln. Die größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder ist die 'Aktion Dreikönigssingen' und wird bundesweit getragen vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

 

In der Regel haben die Sternsinger auch ein Weihrauchfass dabei, um die Häuser und Wohnungen zu weihen. Uns werden jährlich viele Haftpflicht-Schadenfälle durch aus den Rauchfässern heraus gefallene Kohle gemeldet. Die glühende Kohle beschädigt oftmals Bodenbeläge wie Parkett- und Teppich in den Wohnungen, Fluren oder Treppenhäusern.

Ursachen für das Herausfallen der Kohle sind meist zu volle Rauchfässer, Unachtsamkeit beim Schwenken oder beim Nachlegen von Kohle.

Oft werden die Sternsinger von engagierten Eltern oder Gemeindemitgliedern begleitet und mit dem Auto gefahren. Auch dabei kommt es immer wieder zum Schaden, weil z.B. das Weihrauchfass während der Fahrt umgefallen ist. Dadurch entstehen Brandflecken an Teppichen im Fuß- oder Kofferraum und in Sitzbezügen.

Die Kosten für diese Sachschäden belaufen sich von einigen 10 Euro bis zu mehreren 1.000 Euro, da oftmals ganze Teppich ausgetauscht oder Parkettböden abgeschliffen und neu versiegelt werden müssen. Im Auto muss - ja nach Tiefe der Brandstelle - manchmal sogar die Islolierung unter dem Fußbodenteppich erneuert werden.

Im schlimmsten Fall kann es auch zu Verkehrsunfällen kommen, wenn sich z.B. der Fahrer durch das umgefallene Weihrauchfass oder durch die Löschversuche ablenken lässt.

Mit nur wenig Aufwand lassen sich solche Schäden jedoch vermeiden. Wir wollen Ihnen hierzu einige Anregungen geben:

  • Die Sternsinger, insbesondere der Träger des Weihrauchfasses, sollte unbedingt in die sichere Handhabung und Bedienung des Fasses eingewiesen werden.
  • Generell sollte nur soviel Kohle und Weihrauch in das Fass eingefüllt werden, wie unbedingt notwendig ist. Das Fass kann während der Aktion nachgefüllt werden. Dabei ist auch auf eine nicht brennbare Unterlage zu achten.
  • Sofern möglich ist der Deckel des Weihrauchfasses mit der unteren Schale zu verriegeln.
  • Die Öffnungen des Fasses dürfen nur soweit geöffnet werden, wie es zur Verbrennung der Kohle und des Weihrauches erforderlich ist.
  • Das Weihrauchfass muss unbedingt vorsichtig geschwenkt werden, damit es nicht an Möbeln, Wänden, Türstöcken usw. anstößt.
  • Bei Treppenaufgängen muss das Fass soweit angehoben werden, dass es nicht gegen die Treppenstufen stoßen kann.
  • Während der Autofahrt muss das Weihrauchfass vollständig verschlossen sein und in einem feuerfesten Behälter stehen, so dass das Fass nicht umfallen kann. Auch der Behälter selbst muss gegen Umfallen, z.B. durch scharfes Bremsen, gesichert sein.
  • Das Beschriften oder Bekleben von Türen darf nur nach vorheriger Zustimmung der Hauseigentümer/Mieter erfolgen. Dabei ist darauf zu achten, dass geeignete Kreiden oder Aufkleber verwendet werden, die die Türen bzw. deren Oberflächen nicht beschädigen.

Mit diesen einfachen Maßnahmen können nicht nur Schäden vermieden, sondern auch die damit verbundenen Probleme und Streitigkeiten mit den Geschädigten vermieden werden.

Für Fragen und ergänzende Auskünfte stehen wir gern zur Verfügung:

 

Herr Michael Lorenzet
Telefon: 089 64 18 95 - 26
E-Mail: michael_lorenzet@li-ga.vkb.de

Foto "Sternsinger", fotolia.de

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